Agatha Wojciechowsky

1896 bis 1986, Deutschland

Agatha Wojciechowsky wurde in Stainach, Deutschland, geboren und hatte bereits im Alter von vier Jahren ihre ersten Visionen. Mit 27 Jahren emigrierte sie nach Amerika.

In New York arbeitete sie als Hausmädchen, Schneiderin, Wäscherin und Küchenhilfe. Sie war auch als spirituelle Heilerin und Medium tätig. 1951 begann sie mediumistische Zeichnungen zu produzieren. Ihre Zeichnungen zeigen Figuren mit abstrakten Formen und Symbolen. Köpfe und Gesichter sind mit dynamischem, festem Strich gezeichnet. Oft im Profil dargestellt, wirken die Figuren skulptural. In den 1960er Jahren entdeckte Kasper König die Künstlerin in New York und vermittelte sie an Ursula und Rudolf Zwirner, bei denen sie eine Zeit lang wohnte. In der Kölner Kunstszene war sie sowohl durch ihre Zeichnungen, als auch ihre Seancen bekannt. Die Galerie Zander erhielt den Nachlass durch Rudolf Zwirner. Werke von Agatha Wojciechowsky finden sich im MoMA, New York, im Whitney Museum, New York, im Art Institute of Chicago, im Museo del Prado, Madrid, und in der Collection de l‘Art Brut, Lausanne.

 

Ausgewählte Werke