Ida Buchmann

1911 bis 2001, Schweiz

Ida Buchmann wurde in Egliswil in der Schweiz geboren. Nach einem ersten Klinikaufenthalt 1953 lebte sie ab 1966 bis zu ihrem Tod in der psychiatrischen Klinik Königsfelden.

Erst im Alter wurde ihr künstlerisches Talent dort im Malatelier von Roman Buxbaum entdeckt und unterstützt. Viele ihrer Arbeiten entstanden während der Unterhaltung und beziehen sich auf die geführten Gespräche. Ihre Kunst erzählt von ihren Träumen und Sehnsüchten, von Liebe und Freundschaft. Sie arbeitete sehr schnell, oft auf großen Formaten. Als Materialien verwendete sie Acrlyfarbe, Ölkreide, Edding, Tusche und Aquarellfarben. Ganz typisch für ihre Bilder, die sich durch einen kräftigen Strich auszeichnen, sind stark konturierte, sehr farbenkräftige Figuren – Menschen – aber auch Tiere versehen mit handgeschriebenen Texten. Ihre Werke sind beispielsweise in der Collection de l‘Art Brut, Lausanne, im LaM, Villeneuve d‘Ascq, im Museum im Lagerhaus, Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St. Gallen, der Sammlung Charlotte Zander, Museum Bönnigheim, Deutschland, der Collection abcd/Bruno Decharme, Frankreich, und in der Sammlung FROH(N)BERG, Österreich, vertreten.

 

Ausgewählte Werke