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Momoko Nakagawa

*1996, Japan

Momoko Nakagawa wurde 1996 in Japan geboren und lebt in der Shiga Präfektur. Seit 2015 arbeitet sie in dem bekannten Atelier Yamanami in Japan, das 1986 gegründet wurde und rund um die Uhr offen für alle Menschen mit körperlichen oder psychiatrischen Themen ist, die kommen wollen. Das kreative Schaffen erfolgt ohne Druck und Vorgaben. Momoko Nakagawas künstlerisches Hauptthema ist ihr eigener Name, Momoko. Während Stereotype und sich wiederholende Verhaltensweisen in ihrem Alltag nicht so gefragt sind, finden diese in ihren Kunstwerken Ausdruck und Wertschätzung. Ein Beispiel dafür sind die "Circle Drawings", in denen sich viele Linien überschneiden, und sich damit zu einer abstrakten Form entwickeln, die über die ursprüngliche Form der einzelnen Elemente hinausgeht. In seinem Beitrag "Atelier Yamanami: Collective Endeavor, Individual Creation" des Katalogs "japon brut. la lune, le soleil, yamanami " (christian berst art brut, 2019) bezeichnet Raphaël Koenig ihre künstlerische Formensprache als "lyrical abstraction" (Seite 51). Momoko Nakagawa arbeitet auf Papier, mit Markern, Kugelschreibern oder Stempeln.

2019 war Momoko Nakagawa in Paris Preisträgerin des „Art Absolument Prize for Outsider Art“ auf der Outsider Art Fair (OAF). Als Kuratorin dieses Preises, der in diesem Jahr erstmals dem Thema Frauen gewidmet war, durfte ich (Hannah Rieger) eine Shortlist von zehn lebenden Künstlerinnen erstellen. Ein wesentliches Kriterium war, dass diese – von den rund 40 teilnehmenden Galerien – sichtbar auf der Messe präsentiert wurden. Eine unabhängige Jury wählte die beiden Preisträgerinnen Momoka Nakagawa (Yukiko Koide Presents, Tokyo) und Susan Te Kahurangi King (Andrew Edlin Gallery, New York). In Tokio wird Momoko Nakagawa von Yukiko Koide Presents und in Paris von christian berst art brut vertreten. In Paris wurde die Künstlerin 2019 mehrfach ausgestellt: Im Rahmen von "japon brut. la lune, le soleil, yamanami" in der Galerie von Christian Berst, weiters bei seinem Messestand bei "Galeristes" im Le Carreau du Temple, dann bei der OAF 2019 im Rahmen des Preises von Art Absolument und schliesslich in der gallery Art Absolument. Ihre Arbeiten finden sich beispielsweise in der Sammlung von Antoine Frerot in Frankreich und in der Sammlung FROH(N)BERG, Österreich.

 

Ausgewählte Arbeiten