Josef Bachler

1914 bis 1979, Österreich

In Wien zur Welt gekommen, wuchs Josef Bachler – nach dem Tod der Mutter bereits bei seiner Geburt – in einem Waisenhaus, bei Zieheltern und einem Bauern auf. Er arbeitete als Dachdecker und wurde 1938 bis 1945 aus unbekannten Gründen im Konzentrationslager Dachau interniert.

Aufgrund seiner Alkoholprobleme kam er in die Psychiatrie Mauer-Öhling und ab 1970 in das Niederösterreichische Landeskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Klosterneuburg nach Maria Gugging, wo er bis zu seinem Tod blieb. Leo Navratil regte ihn zum Zeichnen an. Sein Strich, meist mit Bleistift, war kräftig und entschieden. Seine Figuren rahmte er in der Regel mit Bleistift oder mit Farbstiften ein. Josef Bachler ist in der Collection de I‘Art Brut, Lausanne vertreten. Seine Werke befinden sich auch in Privatsammlungen, wie beispielsweise der Sammlung Gerhard und Karin Dammann, Schweiz, der Sammlung Rolf Röthlisberger, Schweiz, der Sammlung Dagmar und Manfred Chobot, Österreich, und der Sammlung Helmut Zambo, Deutschland/Österreich.

 

Ausgewählte Werke